Herlan Sicherheitsdienst
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Prävention

Überfall im eigenen Haus

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Kriminal Prävention - Haus- und Wohnungseinbruch

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Im Kopf des Einbrechers

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Wohnungseinbruch verhindern So schützen Sie Ihre Wohnung

 

Ein Wohnhaus in Köln, Baujahr 1958, 15 Wohnungen. In sechs Sekunden ist die Vordertür des Mehrfamilienhauses geöffnet – wer soll so schnell etwas bemerken? Das Aufschließen mit einem Schlüssel dauert oft länger. neun von 10 Wohnungen des Hauses ist in weniger als zwei Minuten geöffnet.

Was der Sicherheitsexperte Volker Schirrmacher im stern TV-Experiment demonstriert, passiert mit echter krimineller Energie etwa alle vier Minuten irgendwo in Deutschland. Laut polizeilicher Kriminalstatistik stieg die Zahl der Wohnungseinbrüche zwischen 2008 und 2012 um fast ein Drittel auf rund 140.000 pro Jahr. Im Durchschnitt erbeuten die Täter dabei 4.500 Euro. In über 80 Prozent der Fälle werden sie nicht gefasst; die Aufklärungsquote beträgt nur 16,2 Prozent.

 

 

Bandenkriminalität aus Osteuropa

Laut Polizei nehmen die Einbrüche zu, weil immer mehr ausländische Banden in Deutschland agieren. Einst waren 80 Prozent der Täter Ortsansässige. "Die Problemlage hat sich verschärft durch größere Reisefreiheiten innerhalb der EU", erklärt Dieter Töpfer, Kriminalhauptkommissar und Leiter des Einbruchkommissariats der Kripo Düsseldorf. "Unser Hauptproblem sind die überörtlich agierenden Täter. Tätergruppen aus dem Ausland reisen wie Saisonarbeiter ein." Diese starten regelrechte Beutezüge in einzelnen Städten und Wohngebieten. Nach den Einbrüchen flüchten Einbrecher über Autobahnen und Bundesstraßen. Die Polizei ist dieser Form der Bandenkriminalität kaum gewachsen. Zumal die Diebe äußerst professionell vorgehen: Wie in unserem Experiment benötigen sie nur Sekunden, um in Wohnungen und Häuser einzudringen, nach fünf Minuten sind sie wieder weg.

Die Einbrecher rücken dafür nicht etwa mit schwerem Gerät an. Hauptwerkzeuge sind Schraubendreher, Stemmeisen, Hammer, Seil mit Schlaufe, Treibkeil – und in seltenen Fällen ein Schlagschlüssel. Eine Methode, die bei veralteten Zylindern funktioniert: Reinstecken, draufhauen, umdrehen, fertig. Mehr als 70 Prozent aller Einbrüche gehen allerdings über Fenster und Balkontüren. In einer Studie des Polizeipräsidiums Köln zeigte sich, dass bei Einfamilienhäusern 80 Prozent der Täter über die ebenerdigen Fenster oder Terrassentüren einsteigen, bei Mehrfamilienhäusern gehen etwa die Hälfte der Einbrüche über die Wohnungstür, bei Erdgeschosswohnungen bevorzugen Einbrecher wiederum Fenster und Fenstertüren. 63,7 Prozent aller Einbrüche finden in Mehrfamilienhäuser statt.

Hilfe nach einem Einbruch Für Betroffene ist ein Einbruch oftmals eine traumatische Erfahrung, von der sie lange verfolgt werden. Psychische Folgen wie Angstzustände, Albträume oder Kontrollzwänge sind keine Seltenheit. Opfer von Kriminaldlikten finden Hilfe bei der Organisation "Weißer Ring", kostenloses Infotelefon: 116 006, Internet: www.weisser-ring.de

 

 

Leichtsinn ist eine Einladung

Dass Einbrecher leichtes Spiel haben, liegt aber auch daran, dass die meisten Wohnungen nicht ausreichend gesichert sind, wie unser Einbruch-Experiment beweist: Zwei der Wohnungstüren waren nur ins Schloss gezogen. Ein Leichtsinnsfehler, den viele Menschen begehen. Der Gedanke "Ich bin ja nur mal kurz weg" ist falsch. Es reicht eine einfache Scheckkarte und die Tür ist in Sekunden geöffnet. "Die Sicherungen, die man hat, sollte man auch unbedingt nutzen", betont Kriminalhauptkommissar Dieter Töpfer. Nicht gesicherte Balkontüren und gekippte Fenster sind für Einbrecher eine Einladung. "Ein gekipptes Fenster ist ein offenes Fenster", weiß Schirrmacher, der über den Balkon und mit einer Seilschlaufe binnen zwei Minuten in der Wohnung ist. Wer einige wenige Maßnahmen beherzigt, kann seine Wohnung gegen Einbruch schützen.

 

 

Einbrecher scheitern an Sicherheitstechnik

Diejenigen Wohnungstüren im Experiment, die durch Querverriegelungen oder übergroße Winkelschließbleche gesichert waren, erschwerten das Aufhebeln zwar erheblich. Aber auch sie hielten nicht lange stand: Die Beschläge seien meistens gut, erklärt Volker Schirrmacher, doch an der Montage hapere es oft, etwa wenn die Dübel zu kurz sind. Sicherheitsbeschläge in den Türrahmen mit zusätzlichen Mauerankern seien vielfach sogar sicherer als ein Türriegel. "Als Bürger sollte man sich immer bei einer polizeilichen Beratungsstelle informieren", sagt der Spezialist für Einbruchschutz. "Dort erfahre ich, welche Sicherheitsmaßnahmen ich für meine Wohnung überhaupt benötige und wie viel das kostet." Die Nachrüstung von Fenstern und Türen liegt laut Experte jeweils zwischen 140 und 360 Euro. Die Sicherheitstechnik sei aber nur die halbe Miete. Die richtige Montage ist genauso wichtig. Für eine gut gesicherte Tür benötigen Einbrecher selbst mit gutem Werkzeug zwischen fünf und 16 Minuten. Zu lange. Denn: Einbrecher sind Fluchttäter, keine Gewalttäter, weiß die Polizei. Nur in 6,3 Prozent der Fälle in der Kölner Studie waren die Geschädigten beim Einbruch zuhause. Fühlen sich die Täter gestört oder ertappt, ergreifen sie in der Regel sofort die Flucht. Und immerhin: In fast 40 Prozent der Taten bleibt es beim Einbruchsversuch, weil sie an technischen Sicherungen von Türen und Fenstern scheitern.

Auch an dem Kölner Haus, in dem stern TV eingebrochen hat, werden sich die Ganoven künftig die Zähne ausbeißen. Die Bewohner bekamen nach dem Experiment neue Wohnungstüren – mit Sicherheitsschloss!

 

Quelle: Stern TV

Beim Einbruchschutz von Praxisräumen ist Prävention mit Funk-Alarmtechnik die beste Medizin

 

Beim Thema „Sicherheit“ denken viele Ärzte zunächst an Betäubungsmittel unter Verschluss und an die Firewall ihres Praxisnetzwerks. Einen effizienten Einbruchschutz für Praxisräume haben nur wenige Fach- und Allgemeinmediziner auf dem Radar.
Die Anzahl der Delikte weist in die gleiche Richtung: Parallel zur Beschaffungskriminalität durch Drogenabhängige geraten Arztpraxen immer häufiger ins Visier von professionellen Einbrecherbanden. Für Sicherheitsfachleute liegen die Gründe auf der Hand. Vor allem Computer oder Bargeld bilden eine lukrative Beute. Daneben gibt es mittlerweile auch für medizinische Geräte einen Schwarzmarkt. Ultraschallgeräte oder medizinische Laser haben ebenfalls den Vorteil, dass sie sehr einfach und leicht zu transportieren und umzuschlagen sind.
Das Risiko beim Praxiseinbruch erwischt zu werden, ist für Profis relativ gering. Denn oftmals befinden sich Praxen leicht und barrierefrei zugänglich in mehrgeschossigen Bürogebäuden. Außerhalb der Geschäftszeiten ist ein Zutritt für potenzielle Einbrecher relativ ungestört möglich, sobald die Putzfirma aus dem Haus ist. Ähnlich verhält es sich bei der klassischen Hausarztpraxis. Befinden sich Wohnungs- und Paxisräume im gleichen Gebäude, ist der Einstieg über die Privatwohnung unter Umständen sogar noch einfacher möglich – beispielsweise, wenn die gesamte Arztfamilie unterwegs ist.

Gut beraten durch einen Sicherheitsfachmann
Moderne Sicherheitsprävention ist für Praxisräume sehr einfach realisierbar. Durch die geringe Sendeleistung und Sendedauer sind Störungen von Mess- oder Untersuchungsgeräten ausgeschlossen. Neben einer intuitiven und komfortablen Bedienung bieten moderne Funk-Alarmsysteme, beispielsweise von Daitem, den Vorteil einer nahezu schmutzfreien Installation – ohne lästiges Schlitzeklopfen und aufwendige Kabelverlegung. Die Absicherung von Praxen in denkmalgeschützten oder Stilaltbauten ist ebenfalls problemlos möglich. Nach erfolgreicher Beratung und Planung erfolgt die eigentliche Installation in der Regel innerhalb weniger Stunden. Der laufende Betrieb wird kaum beeinträchtigt, die Praxis kann geöffnet bleiben.

Montage Zentrale Daitem SP in einer Praxis
Ob es sich um eigene oder gemietete Praxisräume handelt, ist nicht wichtig. Da es keine baulichen Veränderungen gibt, kann die Daitem Funk-Alarmtechnik auch in Mietobjekten installiert werden. Eine Zustimmung des Vermieters ist nicht erforderlich. Und im Fall eines Umzugs kann die Funk-Alarmtechnik einfach mit umziehen.
Je nach Arbeitrhythmus, Jahreszeit oder Umfeld lassen sich die Alarmeinstellungen sehr einfach zu unterschiedlichen Zeiten aktivieren. Ein Kombischutz für Privat- und Praxisräume ist ebenfalls möglich. Da Daitem Funk-Alarmsysteme über codierte Funk-Signale miteinander kommunizieren, können Privaträume, die sich in einem Radius bis zu 100 Metern von der Alarmzentrale entfernt befinden, einfach in die Praxisanlage integriert werden.

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